Die Astronomie untersucht Aufbau, Bewegung und Entwicklung der Himmelskörper mit naturwissenschaftlichen Methoden. Sie trifft keine Aussagen über menschliche Eigenschaften.
Gemeinsame Wurzel
Bis in die frühe Neuzeit waren beide Felder nicht getrennt. Johannes Kepler, der die Gesetze der Planetenbewegung fand, erstellte zugleich Horoskope – für ihn kein Widerspruch. Die Trennung vollzog sich im Lauf des 17. und 18. Jahrhunderts.
Was die Astrologie übernimmt
Jede Horoskopberechnung nutzt astronomische Größen: Ekliptik, Sternzeit, Ephemeriden, Präzession. In diesem Teil ist Astrologie exakt überprüfbar – eine Aszendentenberechnung ist entweder richtig oder falsch. Die Deutung, die darauf folgt, ist es nicht.
