Astrologie-Lexikon

Astrologie

Die Astrologie ist die Lehre von der Deutung der Gestirnstände. Sie geht davon aus, dass sich zwischen Himmelskonstellationen und irdischem Geschehen sinnvolle Entsprechungen beschreiben lassen.

Herkunft

Die ältesten überlieferten Horoskope stammen aus Babylonien, das System der zwölf Zeichen und zwölf Häuser aus dem hellenistischen Ägypten. Über arabische Vermittlung gelangte es ins mittelalterliche Europa. Bis ins 17. Jahrhundert waren Astrologie und Astronomie dieselbe Disziplin – Kepler erstellte Horoskope und berechnete Planetenbahnen.

Wissenschaftliche Einordnung

Die Astrologie gilt heute nicht als Wissenschaft. Kontrollierte Untersuchungen – am bekanntesten die Studie von Shawn Carlson (1985) – konnten keine Treffsicherheit über dem Zufall nachweisen. Ein Wirkmechanismus ist nicht bekannt.

Das heißt nicht, dass die Beschäftigung damit wertlos wäre. Ein Horoskop bietet eine Sprache, um über Anlagen, Spannungen und Entwicklungen nachzudenken. Wer es so versteht, gewinnt einen Zugang zu sich – ohne behaupten zu müssen, die Planeten hätten ihn verursacht.

Unser Anspruch

Was sich exakt berechnen lässt, berechnen wir exakt – Planetenstände, Aszendent und historische Zeitzonen. Was Deutung ist, kennzeichnen wir als Deutung.

Weitere Begriffe aus dem Bereich Grundlagen

Alle Begriffe von A bis Z

Zurück zum Lexikon
Nach oben scrollen