Die Synastrie ist der Vergleich zweier Geburtshoroskope. Die Positionen der einen Person werden dabei über die der anderen gelegt, um zu sehen, welche Aspekte sich zwischen beiden bilden.
Worauf geachtet wird
Klassisch betrachtet man zuerst die Verbindungen zwischen Sonne, Mond, Venus und Mars beider Horoskope, danach die Berührungen mit Aszendent und Deszendent. Ein Trigon zwischen dem Mond der einen und der Venus der anderen Person gilt als leichtes Einvernehmen, ein Quadrat zwischen Mars und Saturn als Reibung.
Abgrenzung
Von der Synastrie zu unterscheiden ist das Composit, bei dem aus beiden Horoskopen rechnerisch ein drittes gebildet wird. Die Synastrie zeigt, wie zwei Menschen aufeinander wirken; das Composit beschreibt die Beziehung als eigenständiges Gebilde.
Im Alltag
Eine Synastrie ersetzt kein Gespräch. Sie kann Muster benennen, die beiden vertraut vorkommen – etwa dass einer Tempo macht und der andere bremst –, sagt aber nichts darüber, ob eine Beziehung trägt.
