Die Geburtszeitkorrektur – englisch rectification – versucht, eine ungenaue oder fehlende Geburtszeit zu bestimmen. Sie wird nötig, wenn keine Urkunde vorliegt.
Vorgehen
Bekannte Ereignisse – Umzüge, Heirat, Berufswechsel – werden mit Transiten und Progressionen abgeglichen. Gesucht ist die Uhrzeit, bei der die Achsen des Horoskops zu diesen Zeitpunkten passen.
Ehrliche Einordnung
Das Verfahren ist zirkulär: Es setzt voraus, dass die Deutungsregeln stimmen, die es eigentlich prüfen müsste. Verschiedene Astrologen kommen bei derselben Person zu verschiedenen Ergebnissen. Wer eine korrigierte Zeit verwendet, sollte sie als Annahme kennzeichnen – nicht als Tatsache.
Besser
In Deutschland ist die Geburtszeit in der Geburtsurkunde beziehungsweise im Geburtenregister des Standesamts vermerkt. Eine Anfrage dort ist zuverlässiger als jede Rechnung.
