Die Sternzeit gibt an, welcher Punkt des Himmels gerade den Meridian eines Ortes passiert. Sie läuft etwas schneller als die bürgerliche Zeit: Ein Sterntag dauert 23 Stunden, 56 Minuten und rund 4 Sekunden.
Warum der Unterschied
Während sich die Erde einmal um sich selbst dreht, bewegt sie sich zugleich ein Stück auf ihrer Bahn weiter. Bis dieselbe Stelle wieder zur Sonne zeigt, vergehen daher knapp vier Minuten mehr als bis sie wieder zum selben Stern zeigt.
Bedeutung für die Astrologie
Ohne Sternzeit kein Aszendent. Aus ihr und der geographischen Breite ergibt sich, welcher Ekliptikgrad am Osthorizont steht. Ein Fehler von vier Minuten in der Geburtszeit verschiebt den Aszendenten um rund einen Grad.
