Astrologie-Lexikon

Mondknoten

Die Mondknoten sind die beiden Schnittpunkte zwischen der Mondbahn und der Ekliptik, also der scheinbaren Sonnenbahn. Der aufsteigende Knoten heißt Nordknoten oder Drachenkopf, der absteigende Südknoten oder Drachenschwanz.

Astronomischer Hintergrund

Die Mondbahn ist gegen die Ekliptik um rund fünf Grad geneigt. Nur wenn Neu- oder Vollmond nahe an einem Knoten stattfindet, kommt es zu einer Sonnen- oder Mondfinsternis – daher der alte Name Drachenpunkte. Die Knotenachse wandert rückläufig durch den Tierkreis und braucht dafür etwa 18,6 Jahre.

Astrologische Deutung

Der Nordknoten wird als Richtung gelesen, in die Entwicklung führt, der Südknoten als das Vertraute, in das man leicht zurückfällt. Beide sind keine Körper, sondern rechnerische Punkte – sie haben keine Masse und senden nichts aus.

Im Alltag

Etwa alle achtzehn bis neunzehn Jahre kehrt die Knotenachse an ihren Geburtsstand zurück. Diese Zeitpunkte – um das 19., 37. und 56. Lebensjahr – werden in der Deutung häufig als Wegmarken herangezogen.

Weitere Begriffe aus dem Bereich Punkte

Alle Begriffe von A bis Z

Zurück zum Lexikon
Nach oben scrollen