Der Mond gilt als leerlaufend – lateinisch void of course –, wenn er bis zum Verlassen seines Zeichens keinen Aspekt zu einem Planeten mehr bildet.
Deutung
Die klassische Regel lautet, dass in dieser Zeit begonnene Vorhaben „nicht zustande kommen“. In der Elektionsastrologie wird die Phase deshalb gemieden.
Praktische Einordnung
Leerlaufphasen treten mehrmals wöchentlich auf und dauern von Minuten bis zu über einem Tag. Wer sie konsequent meiden wollte, käme kaum noch zum Handeln. Sinnvoll ist die Regel dort, wo ein Zeitpunkt tatsächlich frei wählbar ist.
