Das Koch-System – auch Geburtsorthäuser – wurde in den 1960er Jahren von Walter Koch veröffentlicht. Es teilt die Zeit, die der Aszendentengrad bis zum Meridian braucht, und bezieht sich dabei durchgehend auf die geographische Breite des Geburtsorts.
Unterschied zu Placidus
In mittleren Breiten weichen beide Systeme meist nur um wenige Grad voneinander ab. Je weiter nördlich oder südlich, desto größer die Differenz – in Einzelfällen fällt ein Planet im einen System ins dritte, im anderen ins vierte Haus.
Einordnung
Welches System das „richtige“ ist, lässt sich nicht entscheiden – es sind unterschiedliche Setzungen, keine Messungen. Wichtiger als die Wahl ist, sie beizubehalten.
